Preisverleihung 12. Förderpreis

 v.l.: Dr. Uwe Lehmann (SLULG), Christof Voigt (Sächsisches Oberbergamt), Bert Vulpius (Geschäftsführer UVMB), Dr. Andreas Börner (Preisträger Arbeitskreis Rohstoffsicherung M-V), Thomas Triller (Preisträger Arbeitskreis Rohstoffsicherung M-V), Dr. Björn Schulz (Preisträger), Dr.-Ing. André Simon (Preisträger), Dr. Rolf Mohr (Preisträger Arbeitsgruppe für Tierökologie und Planung), Dr. Jens Marquardt (Vorstand Stiftung), Thomas Steglich (Vorstand Stiftung), Thomas Beißwenger (Preisträger Arbeitsgruppe für Tierökologie und Planung), Prof. Carsten Drebenstedt (Vorsitzender Stiftungsbeirat), Dr.-Ing. Steffen Wiedenfeld (Hauptgeschäftsführer UVMB, Stiftungsbeirat)

 

 

Vier ausgezeichnete Arbeiten überzeugen Fachjury

 12. Förderpreis im Rahmen des 16. Baustoffkolloquiums in Weimar verliehen

Bereits zum zwölften Mal vergab die Stiftung Steine-Erden-Bergbau und Umwelt ihren Förderpreis, mit dem wissenschaftliche Arbeiten und besondere Leistungen auf den Gebieten Steine-Erden-Bergbau und Umweltschutz gewürdigt werden. 16 Einsendungen aus elf Bundesländern sowie ein Beitrag aus Polen waren bei der Stiftung eingegangen, die weiterhin von der Stifterin Holcim (Deutschland) GmbH unterstützt wird. In diesem Jahr prämierte die neunköpfige Jury drei Einreichungen mit insgesamt 9.000 Euro Preisgeld und vergab für eine weitere Arbeit eine ideelle Anerkennung. Der nächste Wettbewerb startet im Frühjahr 2018.

„Die vier Beiträge gehen auf ganz unterschiedliche Themenfelder ein und sind es mit Sicherheit wert, einer größeren Fachöffentlichkeit vorgestellt zu werden“, betonte Prof. Dr. Carsten Drebenstedt, Beiratsvorsitzender der Stiftung in seiner Rede. Die Ehrung der Preisträger erfolgte gemeinsam mit den Stiftungsvorständen Thomas Steglich und Dr. Jens Marquardt am 21. März im Rahmen des 16. Baustoffkolloquiums, das in diesem Jahr am Institut für Angewandte Bauforschung (IAB) in Weimar stattfand.

Landschaftsökologe Jürgen Trautner (Arbeitsgruppe für Tierökologie und Planung) wurde für seine Arbeit “Entwicklung einer Kiesabbaulandschaft im Hegau am Bodensee - Ergebnisse aus Untersuchungen zur Vegetation und Fauna im Zeitraum 1992 bis 2013” geehrt. Die eingereichte Publikation dokumentiert eindrucksvoll, dass ein Eingriff in die Natur durch Kiesabbau zugleich auch Entwicklungs- und Verbesserungschancen für Flora und Fauna ermöglicht. (You Tube Video zum Projekt)

Dr.-Ing. André Simon (Technische Universität Bergakademie Freiberg) erhielt den Förderpreis für seine Dissertation “Erarbeitung einer Methodik zur Reduzierung der Sauerwasserbildung durch gezielte Abraumverkippung unter Beachtung geogener Potentiale”. Nach Ansicht der Jury liefert der Beitrag einen überzeugenden, innovativen Lösungsansatz, wie Umweltbelastungen bereits während des aktiven Tagebaubetriebes verringert und somit erhebliche Ressourcen gespart werden können.

Dr. Björn Schulz (Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein) wurde für die Arbeit “Die Wiedervernetzung von Lebensräumen im Kreis Segeberg - Der Beitrag von Kiesgruben” gleichfalls mit einem Förderpreis geehrt. Die Jury sieht hier ein gutes Beispiels dafür, wie bei einem noch laufenden Sand- und Kiesabbau der Eingriff in die Natur begleitet und gleichzeitig Brücken zu angrenzenden Lebensräumen geschaffen und diese wiedervernetzt werden.

Zuletzt wurde der Beitrag des Arbeitskreises Rohstoffsicherung Mecklenburg-Vorpommern “Dokumentation der langjährigen Arbeit: Umweltschutz, Soziales, Wirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit” mit einem Anerkennungspreis geehrt. Mit dieser Dokumentation wurde laut Jury in gelungener Art und Weise aufgezeigt, wie bereits seit vielen Jahren erfolgreich gemeinsam die Rohstoffsicherung im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern mit Hilfe diverser Projekte, Preise und Publikationen unterstützt wird.

Pressekontakt:
Stiftung Steine-Erden-Bergbau und Umwelt
Stiftungsvorstand Dr. Jens Marquardt
Tel. (01 75) – 1 87 39 86
E-Mail: marquardt @ stiftung-seb-umwelt . de
www.stiftung-seb-umwelt.de
 

 

Förderpreis der Stiftung Steine - Erden - Bergbau und Umwelt

 

 

 

Ausschreibung zum Förderpreis gestartet: Ihre guten Ideen


Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2016

 

Die Stiftung Steine-Erden-Bergbau und Umwelt lobt zum zwölften Mal den Förderpreis für außerordentliche Leistungen auf dem Gebiet Steine- und Erden-Rohstoffe und Umweltschutz aus. Noch bis Ende Dezember können junge Wissenschaftler, Forscher und Studenten sowie Unternehmen, Institutionen, Behörden, Privatpersonen oder Vereine ihre Beiträge einreichen. Es werden drei Preise vergeben, die insgesamt mit bis zu 10.000 Euro dotiert sein können.

 

Der Förderpreis der Stiftung Steine-Erden-Bergbau und Umwelt wird im Zwei-Jahres-Rhythmus vergeben. Zweck der Ausschreibung ist die Förderung wissenschaftlicher Arbeiten sowie die Würdigung von Leistungen und Verdiensten auf den Gebieten einer wirtschaftlichen und umweltverträglichen Versorgung mit Steine- und Erden-Rohstoffen und des Erhaltes nachhaltiger Entwicklungschancen.

 

Ökologische, wirtschaftliche und technische Aspekte sollen in den eingereichten Arbeiten untersucht werden. Dazu gehören eine umweltverträgliche und wirtschaftliche Rohstoffversorgung, inklusive der Rohstoffvorsorge und des Schutzes natürlicher Ressourcen. Aber auch Fragen der Regionalplanung sowie der Gestaltung und Renaturierung vom Bergbau betroffener Gebiete stellen mögliche Themen dar. Die Arbeiten können dabei auch Teilfragen behandeln. In Abhängigkeit der eingereichten, auszeichnungswürdigen Arbeiten behält sich der Beirat der Stiftung die Quotierung sowie die Verleihung von Sonderpreisen vor.

 

Die vollständigen Ausschreibungsinformationen finden Sie hier

 

Pressekontakt:

Dr. Jens Marquardt

Tel. (01 75) – 1 87 39 86

E-Mail: kontakt @ stiftung-seb-umwelt . de

 

 

 

Preisverleihung 11. Förderpreis

 v.l.: Thomas Steglich (Vorstand Stiftung), Corinna Rudolph, Nancy Sauer, Thomas Worms (alle Preisträger Geopark Muskauer Faltenbogen), Christina Grätz (Preisträgerin), Dr. Hartmut Mangold (Staatssekretär, Sächs. Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr), Bert Vulpius (Geschäftsführer UVMB), Dirk Fincke (Generalsekretär UEPG), Kevin Wilhelm (Preisträger), Prof. Carsten Drebenstedt (Vorsitzender Stiftungsbeirat)

 

 

Drei ausgezeichnete Arbeiten überzeichen die Fachjury


Preisverleihung im Rahmen des Baustoffkolloquiums in Freiberg

 

Bereits zum elften Mal vergab die Stiftung Steine-Erden-Bergbau und Umwelt ihren Förderpreis, mit dem wissenschaftliche Arbeiten und besondere Leistungen auf den Gebieten Steine-Erden-Bergbau und Umweltschutz gewürdigt werden. Neun Einsendungen aus acht Bundesländern sowie ein Beitrag aus Österreich waren bei der Stiftung eingegangen. In diesem Jahr prämierte die Jury drei Einreichungen mit jeweils 3.000 Euro.

 

„Die drei Beiträge gehen auf ganz unterschiedliche Bereiche ein und sind es mit Sicherheit wert, einer größeren Fachöffentlichkeit vorgestellt zu werden“, betonte Prof. Dr. Carsten Drebenstedt, Beiratsvorsitzender der Stiftung und Leiter der Jury in seiner Rede. Die Ehrung der Preisträger erfolgte am 17. März 2015 im Rahmen des 14. Baustoffkolloquiums, das in diesem Jahr an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg stattfand.

 

Christina Grätz (Nagola Re GmbH) wurde für ihr Praxisprojekt “Naturnahe Begrünung der Renaturierungsflächen im Tagebau Jänschwalde, Entwicklungsland Offenland” geehrt. Der eingereichte Beitrag dokumentiert, wie das Thema Biodiversität im Rahmen der Renaturierung von Abbauflächen durch Schaffung besonderer Lebensräume mit naturnahen Methoden und gebietsheimischen Pflanzen umgesetzt werden kann.

 

Kevin Wilhelm erhielt den Förderpreis für seine Magisterarbeit “Was macht der Uhu im Steinbruch? Entwicklung eines webbasierten Bioinformationssystems für Abbaustätten der Steine und Erden Industrie”. Nach Ansicht der Jury liefert der Beitrag ein überzeugendes, zukunftsweisendes Konzept zur Schaffung eines einheitlichen Datenschemas und zum Aufbau einer landesweiten Biodiversitätsdatenbank. Dieser vorbildliche Ansatz lässt sich auch auf andere Bundesländer übertragen.

 

Der Förderverein Geopark Muskauer Faltenbogen e.V. wurde für sein Projekt “Internationales Geoparkcamp (IGC) - Art meets Geology” gleichfalls mit einem Förderpreis geehrt. Die Jury sieht hier ein gutes Beispiels dafür, wie auch durch einen spielerisch-künstlerischen Ansatz einer breiteren Öffentlichkeit - und hier insbesondere Kindern und Ju-gendlichen aus verschiedenen Ländern - die Bedeutung und der Nutzen mineralischer Rohstoffe vermittelt werden kann.

Staatssekretär Dr. Hartmut Mangold vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr lobte in seinem Grußwort das Engagement der Stiftung für die Schaffung eines Rohstoffbewusstseins und ihr Bestreben, die Vereinbarkeit von Rohstoffgewinnung, Naturschutz und gesellschaftlichen Interessen aufzuzeigen: „Sachsen ist Rohstoffland – auch in Zukunft!“

 

Pressekontakt:

Dr. Jens Marquardt

Tel. (01 75) – 1 87 39 86

E-Mail: kontakt @ stiftung-seb-umwelt . de

Internet: www.stiftung-seb-umwelt.de

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