Fachgruppe Asphalt


Asphalt: flexibel leise nachhaltig

Kurze Bauzeiten und vielfältige Einsatzgebiete machen Asphalt zu einer flexiblen Lösung für den Straßenbau, die sich den örtlichen Gegebenheiten individuell anpassen kann. Als fugenloser, lärmreduzierender Straßenbelag bringt Flüsterasphalt Autos und Lkw leise ans Ziel, verschiedene Farbgestaltungen von Radwegen sorgen für Sicherheit. Asphalt schont durch sein hohes Wiederverwertbarkeitspotenzial erheblich Ressourcen und durch die Verwendung von Niedrigtemperaturasphalt wird nachhaltig der CO2-Fußabdruck reduziert.

Mitglieder: Die Fachgruppe Asphalt ist die Stimme der Asphaltmischwerke im Verbandsgebiet gegenüber den Fachbehörden und Bauverwaltungen der ostdeutschen Bundesländer. Wir vertreten Arbeitgeberinteressen der Asphaltindustrie und ihrer Partner gegenüber den Straßenbauverwaltungen der Länder und Kommunen.

Vorstandsarbeit: Die Arbeit der Fachgruppe wird durch den Fachgruppenvorstand koordiniert und begleitet. Die Vorstandsmitglieder kommen aus den verschiedenen Regionen unseres Verbandsgebietes und repräsentieren die unterschiedlichen Unternehmensstrukturen und Unternehmensgrößen sowie eine breit gefächerte Produktpalette.


Vorstand der Fachgruppe

Vorsitzender:

Jürgen Rannacher

stellv. Vorsitzender:

N. N.

Mitglieder:

René Damm

Benjamin Geigenmüller

Christian Klöpfer

Aktuelles Thema

Niedrigtemperaturasphalt – nachhaltiger Straßenbau mit Zukunft: Niedrigtemperaturasphalt gewinnt im modernen Straßenbau zunehmend an Bedeutung. Im Vergleich zu herkömmlichem Asphalt wird dieses Mischgut bei deutlich geringeren Temperaturen hergestellt und eingebaut. Während konventioneller Asphalt meist bei rund 160 bis 180 °C verarbeitet wird, liegt die Temperatur bei Niedrigtemperaturasphalt oft nur zwischen 110 und 140 °C. Dadurch ergeben sich zahlreiche Vorteile – sowohl für die Umwelt als auch für die Wirtschaftlichkeit von Bauprojekten.

Durch die abgesenkten Produktionstemperaturen sinkt der Energieverbrauch in Asphaltmischanlagen erheblich. Gleichzeitig werden CO₂-Emissionen und andere Schadstoffe reduziert. Dies unterstützt Kommunen, Bauunternehmen und Auftraggeber dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und den Straßenbau klimafreundlicher zu gestalten. Auch die Arbeitsbedingungen auf der Baustelle verbessern sich deutlich, da weniger Dämpfe und Aerosole entstehen, für die in Deutschland ein Arbeitsplatzgrenzwert gilt. Dieser liegt gemäß den technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 900) bei 1,5 mg/m³ für die einatembare Fraktionen des Destillationsbitumens, bezogen auf einen Schichtmittelwert. Durch den Einsatz von Niedrigtemperaturasphalt wird u.a. angestrebt, diesen Grenzwert dauerhaft sicher einzuhalten und die Belastung für das Baustellenpersonal deutlich zu reduzieren. Die niedrigeren Verarbeitungstemperaturen tragen maßgeblich dazu bei, die Emissionen spürbar zu verringern.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Schonung der Baustoffe. Die geringere thermische Belastung des Bindemittels kann sich positiv auf die Dauerhaftigkeit des Asphalts auswirken. Zudem ermöglicht Niedrigtemperaturasphalt häufig längere Transportwege sowie eine bessere Verarbeitung bei ungünstigen Wetterbedingungen.

In Deutschland wird die Technologie bereits in zahlreichen Pilot- und Regelbauprojekten eingesetzt. Forschung, Praxis und öffentliche Auftraggeber treiben die Entwicklung kontinuierlich voran, sodass Niedrigtemperaturasphalt inzwischen als wichtiger Baustein für einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Straßenbau gilt.

Für Bauherren und Kommunen bedeutet dies: moderne Infrastruktur, reduzierte Umweltbelastung und wirtschaftliche Vorteile – ohne Kompromisse bei Qualität und Belastbarkeit der Straßenoberflächen.

 

asphalt: Das Fachmagazin "asphalt" ist offizielles Sprachrohr des Deutschen Asphaltverbandes (DAV) e.V., seiner Regionalvertretungen und des Deutschen Asphaltinstituts (DAI) e.V. In 8 Ausgaben pro Jahr informiert es zu aktuellen Branchenthemen und vertritt die Interessen der Asphalt produzierenden und verarbeitenden Industrie. Verbandsmitglieder erhalten das Magazin im Zuge ihrer Mitgliedschaft regelmäßig.

Lesen Sie die aktuelle Ausgabe im Webkiosk hier

Aktivitäten in der Fachgruppe


Arbeitskreise Qualitätssicherung Straßenbau: In den einzelnen Bundesländern bestehen Arbeitskreise zu Themen des Straßenbaus. Sie werden gemeinsam durch die regionale Bauindustrie, die Regionalgruppen des DAV und dem UVMB gestaltet. Hier findet ein lebhafter Meinungsaustausch mit den Straßenbaubehörden der Länder und ihren Partnern und Firmen des Straßenbaus statt. Regionale Ausschreibungstexte, Besonderheiten bei den Baustoffeigenschaften und Qualitätsfragen sowie die Regel- und Normenanpassungen  im Straßenbau stehen dabei im Mittelpunkt. 

 

Veranstaltungen und Schulungen: Tagungen, Kolloquien , Konferenzen und Schulungen sind ein wesentlicher Bestandteil für die Weiterbildungsmöglichkeiten unserer Mitglieder. 

Gemeinsam mit dem DAV veranstalten wir regelmäßig Schulungen für Mischmeister an Asphaltmischanlagen. Hier geht es zu den Veranstaltungen

Verbandslandschaft


DAV: Der UVMB pflegt eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Deutschen Asphaltverband (DAV) e.V. Zahlreiche Fragestellungen der Mitglieder werden gemeinsam abgestimmt und beantwortet. Auf der Basis eines Kooperationsvertrages mit dem Deutscher Asphaltverband (DAV) e.V. profitieren unsere Mitglieder von Kompetenz und Präsenz.

bbs: Wir engagieren uns in verschiedenen Arbeitsgruppen des Dachverbandes der Baustoffindustrie Bundesverbandes Baustoffe – Steine und Erden e.V. (bbs) und vertreten damit auch auf Bundesebene die Interessen unserer Mitgliedsunternehmen.

 

Alle Partnerverbände und weitere Organisationen aus unserem Netzwerk finden Sie in den Links